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Beratung in der Apotheke

Das Gespräch mit einem Apotheker ist bei der Wahl eines geeigneten Arzneimittels ohne Zweifel hilfreich. Nicht nur über mögliche Nebenwirkungen, sondern auch über Anwendungsgebiete, Dosierungen kann ein Beratungsgespräch besser Auskunft geben als jeder Beipackzettel.

Oft probiert man ein Arzneimittel auch auf Empfehlung hin aus. Dabei sollte man folgendes beachten: Lässt man sich von Verwandten, Freunden oder Bekannten ein Arzneimittel empfehlen, sollte man sich erkundigen, bei welchen Beschwerden es eingesetzt wurde. Und sich beim Kauf vergewissern, dass es auch wirklich dafür gedacht ist.

Gute Ansprechpartner dafür findet man in Apotheken. Sich dort eingehend beraten zu lassen empfiehlt sich auch oder gerade dann, wenn man sich nicht sicher ist, zu welchem Mittel man greifen sollte. Die Beratung ist natürlich um so besser, je konkreter man folgende Fragen beantworten ka

  • Für wen ist das Arzneimittel (für ein Kind oder für einen Erwachsenen)?
  • Ist der Betroffene in ärztlicher Behandlung bzw. nimmt er weitere Arzneimittel ein?
  • Wie äußern sich die Beschwerden?
  • Unter welchen Bedingungen bzw. in welchen Situationen treten sie auf?
  • Wie lange dauern die Beschwerden schon?
  • Welche Hausmittel wurden schon ausprobiert?
  • Bestehen Allergien gegen bestimmte Arzneistoffe?
  • Hat der Betroffene eine chronische Erkrankung?

Die Fragen sollte man nicht als Indiskretion auffassen. Die Antworten ermöglichen es dem Berater in der Apotheke, das geeignete Arzneimittel auszusuchen oder den Gang zum Arzt zu empfehlen. Treten die Beschwerden zum ersten Mal auf, so ist natürlich der Gang zum Arzt anzuraten. Ist absehbar, dass es nicht bei der einmaligen Episode der Beschwerden bleiben wird, so ist es sinnvoll, den Arzt nach der Möglichkeit der Selbstmedikation zu fragen. Für den Fall der Fälle sollte man sich die Wirkstoffe notieren, die der Arzt für sinnvoll hält. So ist man gewappnet, falls die Beschwerden erneut auftreten.



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